Das In­sti­tut für An­glis­tik und Ame­ri­ka­nis­tik der Uni­ver­si­tät Bamberg richtet ein Sym­po­si­um aus, das im Grenz­be­reich von An­glis­tik und Ger­ma­nis­tik an­ge­sie­delt ist: „The Re­cep­ti­on of British and Irish Post-WW2 Li­te­ra­tures in the German De­mo­cra­tic Re­pu­blic: Ten­den­ci­es in Uni­ver­si­ties, Schools, Li­tera­ry Scenes, Pu­bli­shing, and Cen­so­ring“ lautet das Thema der Ver­an­stal­tung, die am 1. Oktober 2021 in Bamberg statt­fin­det. Die ge­plan­ten Bei­trä­ge fo­kus­sie­ren auf die in der DDR be­ob­acht­ba­re aka­de­mi­sche Deutung und Nutz­bar­ma­chung, mithin auf den Ein­fluss und auch auf die literarisch-kulturelle-pädagogische Ver­mitt­lung von bri­ti­scher sowie iri­scher Li­te­ra­tur, die (vor­wie­gend) nach 1945 er­schien. We­sent­li­che Fra­ge­stel­lun­gen tan­gie­ren dem­zu­fol­ge die kul­tu­rel­le Deutung bzw. De­ko­die­rung dieser Werke in der DDR im Hin­blick auf Ideo­lo­gi­sie­rung und Ein­bet­tung in staats­tra­gen­de Narrative.

Aus­führ­li­che In­for­ma­tio­nen zum Sym­po­si­on sowie die Abs­tracts der Bei­trä­ge sind auf der Website der Uni­ver­si­tät Bamberg zu finden. An einer Teil­nah­me In­ter­es­sier­te können sich per E‑Mail bei Dr. Mario Ebest anmelden.